Leichtes Erdbeben in Dubai
von Michael MüllerEin leichtes Erdbeben im Persischen Golf vor der iranischen Stadt Bandar Abbas war Samstag Nacht auch in Dubai noch spürbar. Ein leichtes Zittern führte zwar zu einiger Unruhe bei den Bewohnern der Hochhäuser, verursachte jedoche keine Schäden.
In der Nacht zum Sonntag war in Dubai und dem Norden der Vereinigten Arabischen Emirate ein leichtes Erdbeben spürbar. Laut Angaben von Seismologen lag das Epizentrum des Bebens zwischen dem Emirat Ras Al Khaimah und der im südlichen Iran gelegenen Stadt Bandar Abbas, das Beben hatte eine Stärke von 5,1 auf der Richter-Skala. Da es in relativ großer Tiefe stattfand (zwischen 45 und 57 Kilometern), wurden keinerlei Schäden verzeichnet. Sollte ein Beben dieser Stärke jedoch näher an der Oberfläche stattfinden, so ist mit deutlich schlimmeren Auswirkungen zu rechnen.
Das Gebiet um Bandar Abbas ist zur Zeit tektonisch sehr aktiv und hat in der jüngsten Vergangenheit schon desöfteren zu Erdstößen geführt, die auch bis weit in die Vereinigten Arabischen Emirate spürbar waren .




Kommentare
1. Friedrich schrieb am 28. Oktober 2008 um 10:55 Uhr:
Ich war zu diesem Zeitpunkt in einem Wolkenkratzer im 32. Stock und muss schon sagen, dass es etwas bedrückend war. Das Zittern dauerte zwar nur wenige Sekunden, aber ein wenig Angst hat man doch. Wollen wir hoffen, dass die Region von schlimmeren Beben verschont bleibt.
2. Juergen Przybylak schrieb am 03. November 2008 um 13:37 Uhr:
Wir, secty electronics GmbH, haben in enger Zusammenarbeit mit dem GeoForschungsZentrum Potsdam ein hochwertiges, kostengünstiges elektronisches Erdbebenvorwarn- und Sicherheitsgerät für den privaten und gewerblichen Markt entwickelt. Die Funktionsfähigkeit wurde in umfangreichen Versuchen beim GeoForschungsZentrum Potsdam erfolgreich getestet.
Durch die modulare Bauweise kann das System individuell auf die Anforderungen unserer Kunden - von Einfamilienhäusern über Mehrfamilienhäuser, Schulen, Hochhäuser, Hotels bis hin zu Industrieanlagen - zugeschnitten werden.
Das System kann selbstverständlich auch in eine bereits existierende Gebäudeleittechnik integriert werden.
Anbei finden Sie daher einige Informationen zu unserer Systemtechnik und Referenzschreiben.
Unser System ist heute ein unverzichtbarer Bestandteil des modernen Gebäudemanagements in allen erdbebengefährdeten Ländern. Zurzeit wird es in 13 verschiedenen Erdbebenländern genutzt:
Referenzprojekte und Einsatzorte in Afghanistan, Chile, China, Deutschland, Griechenland, Indonesien, Iran, Türkei (Tschechisches Konsulat in Istanbul, Hilton Hotel Istanbul), Pakistan, Peru, San Salvador (2xDeutsche Schule), USA.
Das System hat bereits in der Deutschen Schule in San Salvador einen Erdbebenalarm ausgelöst. Das EPI-Zentrum lag ca. 150 km entfernt in Guatemala mit einer Magnitude 6.1 Richterskala.
Zusammen mit der Bundesregierung “Humanitäre Hilfe” und Malteser International arbeiten wir zurzeit an Projekten in Pakistan.
Unser Produkt wurde mit dem Ideenpreis „W.I.N. AWARD 2006″ des P.M. Magazins und “Partner für Innovationen” als beste Produktinnovation 2006 in Deutschland ausgezeichnet.
Funktionsweise des Systems:
Unser Vorwarnsystem ist auf Basis der P- und S- Wellendetektion entstanden.
Im Moment gibt es für die betroffenen Menschen keine Sekunde Vorwarnzeit. Sie werden direkt mit der gesamten Naturgewalt konfrontiert und können nur reagieren, wenn überhaupt. Mit unserem System können die Menschen agieren. Denn wenn man überlegt, was man in einigen Sekunden alles machen kann, dann reicht selbst diese kurze Vorwarnzeit aus um vorher einstudierte Verhaltsmaßnahmen durchzuführen. Sei es unter einem Tisch zu legen, unter einem Türrahmen zu stellen oder wenn ich ebenerdig wohne die Flucht nach außen anzutreten.
Unsere Sensorik erfasst die ungefährliche P-Welle, über die Auswerteelektronik wird Diese in Bruchteilen einer Sekunde analysiert und ausgewertet. Sollte der Schwellwert höher sein, als der von den Wissenschaftlern geforderte Wert, gibt das System Alarm und über ein modernes Energiemanagement können verschiedene Schaltvorgänge wie,
- Alarm geben
- Gasventile geschlossen,
- Fahrstühle und Rolltreppen in Parkpositionen gefahren,
- Fluchttüren geöffnet,
- Notbeleuchtung einschaltet,
- Notstromgenerator aktivierend (Krankenhaus),
- Strom abgeschaltet,
- Infrastruktur (Ampeln vor Brücken, Tunnel) geschaltet
werden.
Es ist nicht nur wichtig Erdbeben zu detektieren und Alarm zu geben, sondern das System muss auch gegen Fehlalarme sicher sein. Für diese zusätzliche Sicherheit kann das System redundant ausgeführt werden. Dazu können bis zu 16 Erdbebenmelder in einer “Master-Slave”-Beziehung miteinander vernetzt werden. Jedes Gerät arbeitet als Stand-Alone Gerät und entscheidet für sich selbst. Der “Master” fragt zyklisch alle “Slaves” ab und entscheidet in Bruchteilen einer Sekunde über die Alarmgebung aller Erdbebenmelder. Die Anzahl der Detektoren ist natürlich abhängig von den am Ort zu warnenden Menschen.
Ein großer Vorteil des Systems ist, dass die Sensorik auf die Gebäude angepasst werden kann - 8 verschiedene Schwellwerte möglich.
Die einfachste Ausführung besteht aus dem Erdbebenmelder als Stand Alone-Gerät mit einer unabhängigen Notstromversorgung und 2 Sirenen (1.500,-€).
Sie können sich gerne einen Fernsehbericht des Fernsehsenders 3SAT aus der Sendereihe “NANO” auf unserer Internetseite ansehen:
http://www.secty-electronics.de/news.html
Benötigen Sie weitere Informationen, bitte ich Sie mich zu kontaktieren.
Bis dahin verbleibe ich
mit freundlichen Grüßen
Jürgen Przybylak
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